Chronik des Musikvereins Kirchberg/Iller e.V.



Die musikalischen Anfänge

 

Die musikalischen Anfänge des Musikverein Kirchberg reichen bis ins Jahr 1844 zurück.

Eine von Pfarrer Angele initiierte Geldsammlung machte es möglich, die nötigen Instrumente zu beschaffen. 8 bis 10 kirchberger Bürger bildeten die erste Musikgesellschaft, die von Lehrer Hoffmann geleitet wurde. In folgenden Jahren wurden durch erneute Geldsammlungen nach und nach weitere Instrumente gekauft.

 

Im Jahr 1855 wurde Lehrer Vetter neuer Dirigent der Musikkapelle.

Hauptsächlich wurde in dieser Zeit bei Fronleichnahmsprozessionen und beim Sinninger "Michaelisfest" musiziert. Aber auch weitere kirchliche Auftritte wie die Amtseinführung von Pfarrer Harrer im Jahr 1874 gehörten zu den Aufgaben der Musikgesellschaft. Damaliger Dirigent war Lehrer Remlinger. Im Jahr 1908 wirkte man bei der Investitur von Pfarrer Schmid musikalisch mit.


Der 1. Weltkrieg

 

Die schwierigen Verhältnisse des 1. Weltkriegs (1914 - 1918) zwangen die Musiker dazu, die Kapelle aufzulösen. Als in den ersten Jahren nach dem Krieg in der näheren Umgebung einige Musikkapellen entstanden, tauchte auch in Kirchberg der Wunsch auf, die Kapelle neu ins leben zu rufen.


Die Vereinsgründung

Im Herbst 1923 wurde dann von der Gemeinde eine Getreide- und Kartoffelsammlung durchgeführt um Instrumente zu beschaffen. Karl Paar, der damalige Kapellmeister, bildete zusammen mit 11 Musikern die erste Besetzung des neu gegründeten Vereins. Der erste Vorstand des Vereins war Schultheis Schmitt.

 

Im Jahr 1924 trat dann der Musikverein Kirchberg/Iller dem oberschwäbischen Musikverband bei. Gleichzeitig wurde die Aufnahme von passiven Mitglieder beschlossen.

 

Bereits 1924 beteiligte sich der Verein bei einem Preisspiel in Ummendorf. Im Herbst wurde dann die Dirigentenstelle neu besetzt. Kapellmeister Philip Sauer war fortan für die musikalische Leitung zuständig. Im Folgejahr, 1925, wurden die Preisspiele in Mittelbuch und Leutkirch besucht.


Das Gründungsfest

 

Am 29. und 30. August 1925 wurde die offizielle Vereinsgründung mit einem Musikfest gefeiert. Am Samstagabend wurde ein Festbankett mit den Musikkapellen aus Laupheim und Ummendorf abgehalten. Am Sonntag wurden Wettspiele abgehalten, an denen sich 16 Kapellen beteiligten. Am anschließenden Umzug nahmen 17 Musikkapellen und 7 andere Vereine teil. Im Jahr 1927 verlies der bisherige Dirigent Philip Sauer den Musikverein. Er wurde durch Adolf Espenlaub ersetzt. Auch der erste Vorstand legte sein Amt nieder. Für ihn wurde Emil Schad zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Bereits im Jahr 1928 wurde der Vorstand neu gewählt. Anton Weiß wurde von der Generalversammlung zum Vorsitzenden ernannt. Im Jahr 1930 übernahm Georg Himmel das Amt des Dirigenten.

 

Auch in diesen Jahren besuchte man fleißig die Wertungsspiele in der näheren Umgebung. Die Kapelle stellte sich in Au/Iller (1928), in Tiefenbach (1929), in Kellmünz (1931) und beim Marschmusikwettbewerb in Laupheim (1929) den Juroren. 1931 wurde dann bei der Weihnachtsfeier zum ersten Mal Theater gespielt. Zur Aufführung kamen die Stücke „Tauenzweige“ und „Brüder in Ketten“.

 

Auch 1932 nahm man wieder an einem Preiswertungsspiel teil. In Kempten errang man einen 1a Preis mit 130 Punkten. Außerdem musizierte man bei den Sportplatzeröffnungsfeiern in Sinningen sowie in Kirchberg.

 

Am 3. Januar 1933 wurde das Dirigentenamt mit Herrn Josef Weiss neu besetzt, der bereits im September des gleichen Jahres vom ehemaligen Dirigenten Adolf Espenlaub wieder abgelöst wurde. Zu diesem Zeitpunkt bestand der Verein aus 17 aktiven, 115 passiven und 8 Ehrenmitgliedern.

1934 nahm man am 1. Oberschwäbischen Musikfest in Ravensburg teil, dass vom neu gegründeten Verband der deutschen Volksmusikkapellen veranstaltet wurde. Beim dortigen Wertungsspiel erreichte man einen 1a Preis. Ein nicht ganz alltäglicher Auftritt wurde am 25. Mai 1937 absolviert. Unter Musik fuhr man mit drei bekranzten Wägen nach Erolzheim, wo 80 Personen aus Kirchberg gemustert wurden.


Der 2. Weltkrieg

 

Ein weiteres Tief in der Vereinsgeschichte brachte der Ausbruch des 2. Weltkrieges am 01.09.1939 mit sich. Für einige Kameraden, die sich an der Front befanden, wurden während des Krieges, vom Musikverein aus, Päckchen verschickt. 1940 mussten bei einer Altmetall Sammlung 5 Pokale sowie 3 Instrumente vom Verein abgegeben werden. Im November 1941 verschied dann der 1. Vorsitzende Anton Weiss. Für ihn übernahm Michael Kramer das Amt, der allerdings schon im Januar 1942 das Amt wieder niederlegte. Als Nachfolger wurde Franz Küchle bestimmt.

 

In dieser schwierigen Zeit, war es nur möglich, die Auftritte mit zahlreichen Aushilfsmusiker der umliegenden Gemeinde zu absolvieren, und als der Krieg zu Ende war hatte der Verein 6 Tote zu beklagen, darunter auch der Dirigent Adolf Espenlaub. Mit Kriegsende, im Mai 1945, wurde der Musikverein durch Beschluss der Besatzungsmächte offiziell aufgelöst.


Die Neugründung

 

Doch schon im laufe des Jahres 1945 machten es sich die beiden Musiker Josef Moll und Paul Abt zur Aufgabe, den Verein am leben zu halten und bildeten junge Zöglinge aus. So bestand der Musikverein am 1. Januar 1946 bereits wieder aus 7 aktiven Musikern und 9 Zöglingen. Bei der Generalversammlung des Jahres 1948 wurde dann beschlossen, den Verein zur Genehmigung anzumelden. Diese erfolgte durch die französische Militärregierung, so dass die Gründungsveranstaltung am 29.08.1948 im Adlersaal abgehalten werden konnte. Durch Wahlen konnte Josef Huberle zum 1. Vorstand gewählt werden, den Dirigentstab übernahm Josef Moll. Dass die damaligen Zeiten keineswegs rosig waren, kann man dem Umstand entnehmen, dass bei einer Tanzveranstaltung die Musiker am benachbarten Brunnen Wasser schöpfen mussten, da der Wirt keine Getränke mehr hatte.

 

Bereits 1949 nahm man wieder an einem Wertungspiel in Ummendorf teil, wo das erste Kreismusikfest des Volksmusikverbandes im Kreis Biberach, stattfand. Man erspielte sich die Note „sehr gut“. Auch in den Folgejahren nahm man an Wertungsspielen in Mittelbuch (1950), Laupheim (1951) und Breitenthal (1951) teil.


Kreismusikfest 1951

Im Jahre 1951 wurde der Musikverein Kirchberg, anlässlich seines 25-jährigen Gründungsjubiläums, beauftragt, das Kreismusikfest des Landkreises Biberach, auszurichten. Vom 25. bis 26. August nahmen 26 Kapellen am Fest teil, davon 22 an den Wertungsspielen. Beim Festbankett wirkten die Kapellen aus Dettingen, Erolzheim und Reinstetten mit.

 

1952 stand der Musikverein der Nachbarkapelle Dettingen als Pate bereit, als dieser seine neue Vereinsfahne einweihte. Im Jahre 1953 nahm man an zwei Wertungsspielen teil. Beim Kreismusikfest in Regglisweiler (Kreis Ulm) und in Rot an der Rot beim Kreismusikfest des Landkreises Biberach.


Die Fahnenweihe

 

Am Pfingstmontag, dem 30. Mai 1955 konnte unsere nagelneue Vereinsfahne gewiehen werden. Unser Ehrenmitglied, Abt Vitalis Maier, übernahm die Festpredikt sowie die Weihe der Fahne. Als Patenkapelle spielte zur Einweihung der Musikverein Dettingen. Ebenfalls nahm man 1955 beim Wertungsspiel in Schwendi teil. Zwei Jahre später, 1957, übernimmt dann Josef Schiller den Dirigentenstab von Josef Moll.

 

1959 erhielt der Musikverein seine ersten Uniformen, die beim Wertungsspiel in Dettingen, anlässlich des Kreismusikfestes, das erste mal getragen wurden. Die Uniformierung wurde nur durch zahlreiche Spenden der Sinninger und Kirchberger Bürger möglich.

 

Im Jahr 1960 richteten wir zum ersten Mal die Kreisversammlung des deutschen Volksmusiker Bundes aus. Auch in diesen Jahren konnten gute Wertungsspiel-Ergebnisse verbucht werden. So wurde 1960 die Preisspiele in Berkheim und Breitenthal, 1963 das Wertungsspiel in Bußmannshausen besucht. 1965 löst Anton Weiß den bisherigen Vorstand Josef Huberle ab. Ebenfalls nahm man erfolgreich an den Wertungsspielen beim Kreismusikfest in Achstetten (1966) und beim Bezirksmusikfest in Altenstadt (1966) teil.

 

Beim Bau des Freibades half der Musikverein tatkräftig mit und hielt dort 1967 zum ersten Mal sein Sommerfest ab. Im Mai 1969 stellten sich zum ersten Mal unsere Jugendkapelle den Wertungsrichtern beim 2. Kreisjugendmusiktag in Schwendi, dirigiert von Josef Schiller.


Kreismusikfest 1969

 

Im Jahr 1969 richtete man zum zweiten Mal das Kreismusikfest in Kirchberg aus. Insgesamt nahmen vom 27. - 30 Juni 1969 am Fest 43 Kapellen teil, davon 17 an den Wertungsspielen. Zu diesem Zeitpunkt bestand der Jubelverein, der sein 125-jähriges Bestehen feiern konnte, aus 35 aktiven Musikern, aus 21 Jugendlichen, 184 passiven Mitglieder und 9 Ehrenmitglieder. Von der ersten Kappensitzung ist in der Chronik des Jahres 1970 die Rede.


Pro-Musica-Plakette

 

Am 12. Juni wurde uns die Pro-Musica-Plakette als vierte Kapelle im Landkreis von Landrat Heckmann verliehen. Aus diesem Anlass wurde ein Konzert zusammen mit dem Kirchenchor und dem Liederkranz im Adlersaal veranstaltet.

 

Bei der Generalversammlung des Jahres 1972 übernimmt Siegfried Küchle das Amt des Dirigenten. Der bisherige Dirigent Josef Schiller löste Herrn Anton Weiß als 1. Vorsitzenden ab. Ebenfalls wurde in diesem Jahr die bis heute durchgeführte Vatertags-Radtour etabliert.

1973 konnten neue Uniformen beschafft werden. Außerdem wurde zum ersten Mal das Seefest am Sinninger Baggersee veranstaltet.

 

1976 fand das erste Illertal -Festival der Blasmusik in Dettingen statt, wo unsere Kapelle an zweiter Stelle auftrat. Ebenfalls 1976 konnte in einer Lehrerwohnung der ehemaligen Schule ein Musikerheim eingerichtet werden. Dieses Heim ist bis heute die Unterkunft des Musikvereins.

 

Bei einer Gemeindevisitation im Jahre 1977 dirigierte unser Landrat Dr. Steuer ein flotten Marsch.

Beim Zeltlager unserer Jugendkapelle in Memhölz/Allgäu (1978) wurden erste Kontakte zu der dortigen Musikkapelle geknüpft. Damaliger Jugendleiter war Erich Pfeiffer. Im folgenden Jahr gestaltete die Musikkapelle Memhölz beim Sinninger Seefest einen Allgäuer Abend. 1980 fuhren wir wieder nach Memhölz, wo wir am Bezirksmusikfest des ASM mitwirkten. Auch in den folgenden Jahren folgten weitere, gegenseitige Besuche.

 

1979 traten die ersten weiblichen Musiker der Kapelle bei, die dann auch 1981 am Wertungsspiel in Wain teilnahmen. Ein alter Gemeindebrauch kam 1982 in die Obhut des Musikvereins. Beim „Räuhenbühl“ wurde zum ersten Mal ein Funkenfeuer ausgerichtet. Ebnfalls 1982 fuhr die Musikkapelle zum ersten Mal nach Esslingen - Liebersbronn und knüpfte dort freundschaftliche Kontakte zum ansässigen Musikverein. Diese wurden durch weitere gegenseitige Auftritte im Jahr 1984 und 1985 vertieft.

 

Bei der Einweihung der Turn- und Festhalle Kirchberg im Jahr 1983 umrahmte man die Feierlichkeiten mit Musik. Die Festhalle ist seither Herberge einiger Veranstaltung des Musikvereins.

1984 übergibt der 1. Vorstand Josef Schiller den Vorsitz an Anton Weiß jun.

 

Kurz darauf spielte die Musikkapelle beim Bundesligaspiel VFB Stuttgart - Borussia Dortmund im Stuttgarter Neckarstadion. Ebenfalls nahm man in diesem Jahr wieder an einem Wertungsspiel, diesmal in Dettingen teil.


Kreisjugendmusiktag 1985

 

1985 waren wir Ausrichter des 18. Kreisjugendmusiktages, den wir in der Kirchberg Festhalle veranstalteten. Mit einer damaligen Rekordbeteiligung von 874 Jungmusikern aus 34 Vereinen wurde das Großereignis zu einem vollen Erfolg.

 

Im gleichen Jahr veranstaltet der Musikverein zusammen mit dem Wirt des Dorfstüble das 1. Kirchberger Dorffest.

 

Beim Wertungsspiel in Rot a. d. Rot nahm die Musikkapelle 1986 zum ersten Mal mit neu beschafften Uniformen teil. Die alten Uniformen hatten nach 14 Jahren und ca. 500 maligem Tragen ausgedient.


Die 1st Illertal Bag Pipers

 

1989 wurde auf Initiative unseres aktiven Musikers Franz Weiß unsere Dudelsackgruppe die „1st Illertal Bag Pipers gegründet. Die Dudelsackgruppe stellt eine Untergruppes des Musikvereins dar und erfreut bis heute die Zuhörer mit ihren exotischen Musikeinlagen.

 

Ebenfalls wurde 1989 zum ersten Mal mit dem Musikverein Kirchberg/Murr Kontakt aufgenommen. Der Auftritt beim dortigen Musikfest am 04.06.1989 stellt ein Meilenstein in der Geschichte unseres Vereins dar, da bis heute in unseren Reihen von diesem Wochenende geschwärmt wird. Der Gegenbesuch unserer Kirchberger Musikfreunde erfolgte dann im Jahr 1990 bei unserem Sommerfest.

 

Außerdem reisten wir 1990 wieder nach Memhölz, um dort Patenschaft bei der Fahnenweihe der Musikkapelle zu übernehmen.


Die Kirchberger Büchel-Buben

 

Bei der Generalversammlung 1992 wurde eine weitere Untergruppe in den Musikverein aufgenommen. Es waren dies die Kirchberg Büchel-Buben. Diese bestand aus den 5 Musikern Guido Büchele, Alois Küchle, Andreas Mussack, Martin Mussack und Bernd Weiß. Die Büchel-Buben wurden allerdings bereits 1994 wieder aufgelöst.

 

Ein weiteres Highlight 1992 war die Teilnahme am Wertungsspiel beim Kreismusikfest Oberopfingen in der Oberstufe.

 

1993 beteiligte sich der Musikverein zusammen mit der Büchel-Gruppe und der Dudelsackgruppe beim internationalen Musikertreffen in Buchloe.

 

Am 20. Februar 1994 war der Musikverein Kirchberg im Radio zu hören. Bei der Sendung „Morgenläuten“ vom Südwestfunk wirkte die Kapelle neben dem Liederkranz und dem Kirchenchor mit.


Kreismusikfest 1994

 

Vom 26. bis 30. Mai fand dann das Kreismusikfest des Blasmusik-Kreisverband wieder in Kirchberg statt. Insgesamt nahmen beim Festumzug des 150-jährigen Vereinsjubiläums 41 Musikgruppen teil. Bei den Wertungsspielen machten 11 Musikvereine mit. Bei der Marschmusikbewertung waren es vier. Beim Festbankett wirkten ausschließlich Kirchberger Vereine mit, darunter der Liederkranz, der Kirchenchor sowie der Kammermusikkreis. Der Musikverein bestand zu dem Zeitpunkt aus 78 aktiven Musikern, 24 waren in der Jugendkapelle und Ehrenmitglieder waren es fünf.

 

Beim Weihnachtskonzert 1994 übergibt Dirigent Siegfried Küchle den Dirigentenstab an Albert Steidele. Dieser verlässt bereits 1995 den Verein auf eigenen Wunsch. Sein Nachfolger wird Michael Bischof.

 

1996 nahm man bei der Marschmusikbewertung in Ringschnait teil.

 

Josef Rodi übernimmt Anfang 1998 den Dirigentenstab als musikalischer Leiter.

 

Die erste Oldie - Night mit Urwerk 40, anlässlich des 10-jährigen Dudelsackjubiläums, fand 1999 statt. Außerdem wurde die Gemeinschafts - Jugendkapelle Erolzheim - Kirchberg ins Leben gerufen.

 

Den Vorsitz hat seit 2000 Adolf Veit inne. Auch ein neuer Dirigent, Matthias Walser, konnte gefunden werden. 2002 wurden unsere bisherigen Uniformen ergänzt. Die Männer bekamen Lederhosen, die Frauen neue Dirndl. Frisch eingekleidet nahm man dann am Wertungsspiel beim Kreismusikfest in Tannheim teil.

 

2004 wurde die Kreisversammlung des Blasmusik-Kreisverband-Biberach in der Kirchberger Festhalle abgehalten. Ferner wurde wieder an Wertungsspiel in der Oberstufe teilgenommen, in Erkheim beim Bezirksmusikfest.

 

Guido Büchele ist seit 2005 der neue Vorsitzende des Vereins. Ebenfalls 2005 wurde die Kirchberger Bevölkerung in die Gestaltung des Konzertprogramms miteinbezogen. Das „1. Kirchberger Wunschkonzert“ war die Folge.


Kreisjugendmusiktag 2006

 

2006 wurde der 39. Kreisjugendmusiktag in Kirchberg ausgerichtet. Rund 1000 Jugendliche spielten in 67 Ensembles und Blasorchester im Wettstreit in der Schulturnhalle sowie in der Festhalle.

Ebenfalls 2006 übernimmt Markus Heim den Dirigentenstab von Matthias Walser. Auch unsere Internetplattform steht seitdem Online zur Verfügung.

 

Bei der Generalversammlung 2008 wird Paul Görmiller zum neuen Vorstand gewählt. Er löst Guido Büchele in diesem Amt ab. Milan Nemec übernimmt, ebenfalls 2008, im Juli, das Dirigentenamt von Markus Heim, der unseren Verein auf eigenen Wunsch verlassen hat.

 

Beim Kreismusikfest unserer Patenkapelle, dem Musikverein Dettingen, im Jahr 2009, nahmen wir selbstverständlich auch am Wertungsspiel teil. Im August desselben Jahres übernimmt erstmals seit 1994 wieder ein Musikant aus unseren eigenen Reihen hauptverantwortlich den Taktstock. Bernd Weiß heißt unser neuer Dirigent. Seit dem Weihnachtskonzert dann, anlässlich des 20-jährigen Bestehens unserer Abteilung „1st Illertal Bag Pipers“ kann man die Musikkapelle und die Dudelsackgruppe auch musikalisch vereint hören.

 

Ebenfalls 2009 veranstalteten wir in der Festhalle Kirchberg unseren ersten Böhmisch-Mährischen-Abend, zu dem wir den weltbekannten Gasttrompeter Vlado Kumpan gewinnen konnten. In den folgenden Jahren folgten weitere Gastspiele von Berthold Schick (2010) und Michael Bischof (2012). Jede dieser Veranstaltungen hatte jeweils einen eigenen Charakter, allesamt waren diese aber unvergessliche Erlebnisse für die mitwirkenden Musiker.

 

Auch beim Kreismusikfest des Musikvereins Berkheim im Jahr 2010 nahmen wir in Bonlanden am Wertungsspiel teil. Außerdem wurde ein neues Vereinsfoto erstellt.

 

Im Jahr 2011 machten wir eine Konzertreise in die Bundeshauptstadt Berlin und besuchten dort den Kirchberger Bundestagsabgeordneten MdB Josef Rief. Neben der Besichtigung des Reichstagsgebäudes wurde auch ein Standkonzert vor der Baden-Württembergischen Landesvertretung gegeben und ein Aufritt im Biergarten Maria und Josef gespielt.

 

Das 800-jährige Stadtjubiläum der Stadt Kirchberg in Sachsen im Jahr 2012 führte eine Abordnung der Gemeinde Kirchberg a.d. Iller zum dortigen Kirchberg-Tag. Natürlich durften zu diesem Anlass der Musikverein sowie die 1st Illertal Bag Pipers nicht fehlen.

 

2013 waren wir zum Musizieren in Südtirol. Wir unterhielten die Gäste bei den Tiroler Tagen in Glurns vor mittelalterlicher Kulisse.

 

Martin Büchele übernimmt bei der Generalversammlung 2014 das Amt des 1. Vorsitzenden.

 

Zurzeit besteht der Musikverein aus insgesamt 84 aktiven Mitgliedern, 95 passiven Mitgliedern und aus 9 Ehrenmitgliedern. Außerdem steht der Verein auf festen Beinen und schaut zuversichtlich in die Zukunft.